Letzter Marathon im Almetal
Mit einem der schönstem Marathon ist für mich am Sonntag meine Marathon-Ära ausgelaufen. Nach fast 200 Marathons kann ich mir eine Beurteilung erlauben. Die großen Städte-Marathons wie Köln, Berlin, Frankfurt oder München habe auch ihren Reitz, und wer Aktion und Stimmung möchte ist dort genau richtig. Aber es geht auch anders. Beim Almetal-Marathon bekommt man auch Zuspruch und Stimmung. Aber in kleinen Portionen. Dazwischen herrliche Natur und Herbststimmung. Unterbrochen von Pferden, Schafen und gehörnten, zotteligen Rindviecher die still den Läufer betrachten. Weite Passagen der Strecke laden ein zu meditieren. Man wird eins mit Natur und Landschaft. Dank den vielen Helfern an den zahlreichen Versorgungsstellen. Ich werde auch in den nächsten Jahren dabei sein, aber dann auf einer der beiden Halbmarathon-Strecken. Ich durfte 30 min. vor dem offiziellen Start loslaufen. Dadurch war der druck den ich bei den letzten Marathonstarts hatte weg.
Die Befürchtung letzter zu werden oder das Zeitlimit zu überschreiten waren genommen.
Die ersten 10 Kilometer war ich Spitzenreiter. Dann kamen die Mitläuferinnen und Läufer vorbei. Darunter auch Friederike und Lukas die normal gestartet waren. Friederike hatte mich bei ca. 20 Kilometer eingeholt. Lukas war ab Kilometer 33 bei mir und dann bis ins Ziel.
Wir standen bei vielen Veranstaltungen gemeinsam am Start: Der Treppenlauf in der Schweiz, Parkhaus-Marathon, Bürohaus-Marathon, Herkules-Marathon, Zermatt-Marathon, sechs Stundenlauf Fulda oder der 6 Tagelauf von der Wasserkuppe zum Weserstein.
Bei einigen Läufen war mir die Radbegleitung von Lukas eine große Hilfe. Beim 100 Km-Lauf in Biel oder dieses Jahr bei der Tor Tour de Ruhr.
Ich kam mit Lukas nach 5:14:39 ins Ziel. Lukas hatte eine Zeit von 4:44:39 Std.
Friederike Conze brauchte für die 42,195 Kilometer 3:55:57 Std und wurde 2. ihrer Altersklasse. Sie nutzte die letzte Gelegenheit einen Marathon zu laufen bevor sie als Brakeler Karnevals-Prinzessin für die nächsten Wochen viele Verpflichtungen hat.
Alexandra Peitz war beim Halbmarathon dabei. Vom Start bei der Wewelsburg bis zum Ziel im Ahorn-Sportpark brauchte sie 1:33:18 Std. Damit erreichte sie dem 1. Platz ihrer Altersklasse.
Als wir ins Stadion kamen war Alexandra schon lange weg. Deshalb kein aktuelles Bild von Ihr.