Karnevalslauf Steinheim
Die beste Zeit ist vor dem Start. Auch wenn man lange vor dem Start um 19:11 vor Ort ist, wird die Zeit nicht lang. Eine Vielzahl von bunten, leuchtenden und kreativen Kostümen sind zu sehen. Fast alle der über 500 Teilnehmern sind auf die eine oder andere Art verkleidet. Ruckzuck hat jeder seine Startnummer und eine Kopflampe. Um einen herum ein Gewusel von Geistern, laufenden Bananen, leuchtenden Schmetterlingen oder fiesen Kreaturen. Dann der Start. Unter dem Krach von Leuchtraketen, Böller und Fontänen werden wir in die Dunkelheit entlassen. Der ca. 5 Km lange Radweg ist alle paar Meter beiderseits mit Fackeln und Lichtern gekennzeichnet. Soweit das Auge sehen kann, eine Schlange von Lichter vor und hinter mir. Mehrmals unterwegs wird man von Steinheimer Narren mit „Man Teou“ angefeuert. Ich werde von allen möglichen leuchtenden Gestalten überholt. Einmal ist der „Tot“ an mir vorbeigekommen, Glück gehabt. Mit meinem Bademantel hatte ich eine lustige Verkleidung. Leider zum laufen sehr unpassend. Es wurde mir immer wärmer und der Mantel immer schwerer. Kurz vor dem Ziel wurde ich von Elias überholt. Natürlich wurde er auch hier erster. Der Star-Läufer vom Hermannslauf wird auch hier zum Stammgast. Nachdem ich aus den klitschnassen Laufklamotten raus war, und geduscht hatte, fing der 2. Teil der Veranstaltung an. Jede Menge lustiger Menschen erfreuten sich an einer Vielzahl von Salaten. Dazu Würstchen und jede Menge von Getränken. Es war von allen reichlich da und hat gut geschmeckt. Dann gab es Live-Music und es wurde geschunkelt und getanzt. Dann die Sieger-Ehrung. Der 11 beim 11 Km-Lauf wurde Jan Kaschura. Platz 9, 10 und 11 lagen nur Sekunden aus einander. Da hatten wohl einige auf den Pokal gehofft.
Beim 5,5 Km-Lauf wurde Yehor insgesamt 3.
Für alle die nicht dabei waren: Ihr habt etwas verpasst.
Beim 11 Km-Lauf waren erfolgreich dabei:
Rebecca Binnie-Pott. Mit 52:03 war sie als 12. im Ziel. Sie war 2. Frau und 1. in W40.
Rebecca hatte schon einmal den Pokal als 11. gewonnen. Diesmal war sie zu schnell und knapp daneben.
Bernd Kreylos war mit 53:52 kurz hinter ihr und holte den 2. Platz in M60-